
Cannabis-Hyperemesis-Syndrom: Microdosing mit CBD
Eine mögliche Lösung für CHS?
Microdosing mit CBD bedeutet, dass man nur extrem kleine Mengen THC (z. B. 5 mg THC Gesamtwirkstoffmenge) in Kombination mit CBD konsumiert.
Das optimale Verhältnis
Idealerweise liegt das Verhältnis bei 1:5 bis 1:20 (THC:CBD), also zum Beispiel:
1:5 = 5 mg THC : 25 mg CBD
Diese Methode könnte helfen, die psychoaktiven Effekte und potenziellen negativen Reaktionen zu minimieren, während die positiven Effekte von Cannabis erhalten bleiben.
💡 Erfahrungen aus der Praxis:
Manche Anwender berichten, dass Microdosing mit einem höheren CBD-Anteil:
✔ Beschwerden lindert
✔ Das Verlangen nach Cannabiskonsum reduziert
✔ Die Symptome des CHS nicht auslöst
Wissenschaftliche Erkenntnisse
📌 Therapeutische Leitlinien aus Kanada (College of Family Physicians of Canada) empfehlen:
- 1–2,5 mg THC pro Tag als Anfangsdosis
- Bei Bedarf kann die Dosis langsam gesteigert werden
- Höhere Dosen (ab 20–30 mg THC pro Tag) erhöhen das Risiko für Nebenwirkungen wie kognitive Beeinträchtigungen, Paranoia und Angstzustände
📌 Systematische Übersichtsarbeit (Whiting et al., 2015):
- Bis zu 20 mg THC pro Tag → geringes Risiko für Nebenwirkungen
- Ab 30 mg THC pro Tag → signifikant höheres Risiko für unerwünschte Effekte
Fazit:
Microdosing mit CBD könnte für CHS-Betroffene eine vielversprechende Alternative sein, um den Alltag zu bewältigen und Linderung zu erfahren, ohne die Symptome zu verschärfen.
📌 Bleib dran! Im nächsten Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf Ralphs 18-tägigen Selbstversuch.
Hinweis: Dieser Beitrag richtet sich ausschließlich an Erwachsene über 18 Jahre und ist kein Aufruf zum Konsum. Bei Symptomen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt!